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Projektwoche am BZM – ein Crashkurs in Sachen Selbstverteidigung

Erstellt von Sabrina Kühner | |   Schulverbund

Nein sagen können, sich Hilfe holen, aber auch sich zur Wehr zu setzen ...

Nein sagen können, sich Hilfe holen, aber auch sich zur Wehr zu setzen - das vermittelte den Jungen und Mädchen der achten Klassen im Rahmen der Projektwoche die Taekwondo-Abteilung des Bodensee-Schulsport-Vereins (BSV) Friedrichshafen.
Gleich am ersten Tag der Projektwoche ging es für die Jungs und Mädchen der achten Klassen am Bildungszentrum sportlich zu: Der ehemalige Bundestrainer und Direktor des Taekwondo Competence Center Friedrichshafen Markus Kohlöffel, der aktuelle Bundestrainer Boris Winkler sowie der mehrfache französische Meister Romain Trolliet waren nicht nur hochkarätiger Besuch am BZM, sondern brachten die Schüler auch ordentlich zum Schwitzen, während diese die Grundlagen der Selbstverteidigung lernten.
Zunächst lauschten alle Teilnehmer des Selbstverteidigungsprojekts gespannt den Ausführungen der Trainer, um sich danach aufzuwärmen und selbst aktiv zu werden. Neben der Demonstration durch die Trainer übten alle Schülerinnen und Schüler auch partnerweise verschiedene Abwehrtechniken: Hier sind neben der richtigen Technik auch die Stimme und die Körperhaltung wichtig, um sich selbst nicht zum Opfer zu machen. Die Mädchen und Jungen lernten, sich sowohl aus einfachen Handgriffen als auch aus festen Umklammerungen wirksam zu befreien. Richtig auspowern konnten sich alle 88 Schüler beim Schlagen und Treten gegen Pratzen. Sogar die Abwehr von Angriffen mit dem Stock stand auf dem Programm.
„Wichtig ist dabei aber immer die Verhältnismäßigkeit“, so Markus Kohlöffel. Ziel sollte es nie sein, Angriffe zu provozieren, sondern sich selbst zu schützen und möglichst unbeschadet aus einer gefährlichen Situation zu entkommen. Hier konnten die Jugendlichen im  eindrucksvollen Selbstversuch erfahren, wie man sich effizient zur Wehr setzt. Alle Jungen und Mädchen waren sich einig, dass das alles viel Spaß mache und „furchtbar anstrengend, aber auch richtig nützlich“ sei. Auch für die beteiligten Lehrkräfte ergaben sich ganz neue Einblicke und Ideen, um das Gelernte für den Unterricht zu nutzen.

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