Die Geschichte des Bildungszentrums

August / September 2017

Herr Siebert wechselt als Schulleiter an das Welfen Gymnasium in Ravensburg. Seine Nachfolgerin wird Frau Amann.

September 2016

Schulleiterin des Schulverbunds wird Frau Elflein. Aktuelle Infos über die Schule und ihre Angebote finden sich unter www.bzm-sv.de .

Juli 2016

Die bisherige Realschule und die Werkrealschule am Bildungszentrum Markdorf sollen sich gemeinsam zu einer „Realschule neu“ entwickeln. Mit diesem Beschluss folgt der Kreistag einer mehrheitlichen Empfehlung der gemeinsamen Gesamtlehrerkonferenz beider Schulen. Ihm voraus war ein mehrjähriger intensiver Diskussions- und Entwicklungsprozess auf der Fachebene gegangen. Zum Schuljahr 2017/2018 sollen dann keine Schüler mehr in die Werkrealschule aufgenommen werden. Alle Fünftklässler beginnen dann in der „Realschule neu“. Die Kreisverwaltung wurde beauftragt, beim Regierungspräsidium die Aufhebung der Werkrealschule, deren Träger der Landkreis derzeit ist, zum Schuljahr 2017/2018 zu beantragen. Schülerinnen und Schüler, die im kommenden Schuljahr in die fünfte Klasse kommen, sollen aber noch nach dem alten System ihren Schulabschluss machen können. Auch wurde die Verwaltung beauftragt, mit der Stadt Markdorf eine Einigung über eine künftige Schulträgerstruktur zu erzielen. (Quelle: www.bodenseekreis.de)

September 2015

Der neue Schulverbund aus WRS und RS soll im Schuljahr 2015/16 ein Konzept für die zukünftige Integration beider Schulen entwickeln. Die neue Schule soll dann im Schuljahr 2017/18 starten.

Kommissarische Schulleiter sind Frau Elflein und Herr Spatzier.

Zwischenbericht des Schulverbunds aus WRS und RS vom Oktober 2015

Juli 2015

Die Schulleiter der Realschule, Herr Hepting, und der Werkrealschule, Herr Faden, gehen in den Ruhestand.

2013 - 2015

Prozess der Schulentwicklung am BZM Markdorf.

Pressemitteilung des Schulträgers der Realschule und des Gymnasiums zum Zwischenstand im August 2014...

Pressemitteilung zur 2 Säulenstruktur vom April 2015...

2012

Letztmalig Abitur des 9-jährigen Gymnasiums. Danach verringert sich die Schülerzahl am Gymnasium um einen ganzen Jahrgang.

Der Antrag des Gymnasiums auf ein neues G9-Modell ist erfolgreich. Im Schuljahr 2012/2013 starten drei G9- und eine G8- Klasse am Gymnasium.

2008

Die Realschule erhält in ihrem Anbau ein Freizeit-, Ernährungs- und Gesundheitszentrum.

Nach langjähriger Tätigkeit als Schulleiter am BZM geht Herr Dr. Barisch in den Ruhestand. Sein Zepter übernimmt mit dem neuen Schuljahr Herr Siebert.

Oktober 2007

Große Umbaumaßnahmen mit einem Volumen von insgesamt 10 Mio Euro (inklusive einer Bundesförderung im Rahmen des IZBB (Investitionsprogramm „Zukunft Bildung und Betreuung“) werden abgeschlossen und führen zu weiteren Verbesserungen im Ganztagsbetrieb des BZM: Bibliothek und Kreativzentrum, Oberstufenraum, Beratungs- und Besprechungsräume in Ebene 2, Ernährungs- und Gesundheitszentrum im Realschulbereich.

2006

Baubeginn der neuen Bibliothek.

2005

Die neue Sporthalle mit Kletterhalle und Fitnessraum ist fertig. Schulen und Vereine in Markdorf haben nun ein vielfältiges Angebot an Sportstätten. Damit können auch die Ganztagesangebote am Bildungszentrum erweitert werden.

2004

Der Neubau einer Sporthalle beginnt. Die Schulträger profitieren bei der Finanzierung von Mitteln aus dem Investitionsprogramm „Zukunft Bildung und Betreuung“ (IZBB). Aus diesem Programm erhält das Bildungszentrum weitere Mittel für den Neubau der Bibliothek und den Erweiterungsbau der Realschule.

Einführung des 8-jährigen Gymnasiums (G8).

2003

Erste Umbaumaßnahmen zum Brandschutz.

2000

Im Rahmen der 750-Jahr-Feier der Stadt Markdorf beteiligte sich das Bildungszentrum an einem „Tag der Schulen“. Dazu wurden schulartübergreifend in vielfältigen Projekten unter dem Rahmenthema „Markdorf im Spiegel der Zeit“ verschiedene Lebensbereiche aus Geschichte und Gegenwart bearbeitet und in der Öffentlichkeit präsentiert.

Schuljahr 1999/2000

Steigende Schülerzahlen während der vorhergehenden Jahre erforderten erneute Umbauarbeiten, die Anfang 2000 beendet werden.

Schuljahr 1989/90

Beginn einer großangelegten Sanierungs- und Renovierungsaktion durch den Schulträger in Sachen Mobiliar, Innenanstrich, Außenfassaden, Heizung, Energieeinsparung ...
Es bleiben noch Abenteuer im Hinterkopf für das BZM 2000, nämlich:

  1. das zehnte Schuljahr (Mittlerer Bildungsabschluss) für Hauptschüler
  2. der Aufbauzug für Realschulabsolventen am Gymnasium
  3. ein großzügiger neuer Technik- und Kunstbereich mit Anbau
  4. eine Verbesserung der Sporthallensituation
  5. ein Ausbau der Schulsozialarbeit im Rahmen der Ganztagesschule
  6. kreatives-musisches Zentrum im oberen Hörsaal
  7. folgende Jahre Realisierung eines kreativ-musischen Zentrums im oberen Hörsaal und Einrichtung eines weiteren Computerraums für das Gymnasium.

1987

Der Vorsitzende der Planungsgruppe erklärt deren Arbeit für beendet, da sie für eine etwaige Beendigung des Modellversuchs nicht erforderlich sei. Trotzdem verfügt die Schule weiterhin über pädagogisch wegweisende Institutionen, die mangels ausreichender schulgesetzlicher Absicherung durchaus weitere Abenteuer verheißen, nämlich

  • die ehrenamtlich tätigen Freizeitmütter (ca. 60) in Teestube, Spielebereichen und Bibliothek
  • die LAG, sprich Lehrerarbeitsgemeinschaft für den Freizeitbereich
  • die Regelungen für den Ganztagesbereich einschließlich des subventionierten Mittagessens
  • die Teestube am Weiher
  • den sozialpädagogischen Dienst (Schulsozialarbeit)
  • den Schulpsychologen
  • die Bibliothek mit ca. 25000 Bänden und die Mediothek einschließlich der betreuenden Verwaltungskräfte
  • die Arbeitskreise von umweltbewussten Kollegen und Kolleginnen, die frühzeitig auf Mülltrennung und -vermeidung aufmerksam gemacht und große Teile des Freigeländes mit verschiedenartigen Biotopen umgestaltet haben.

1983

Einrichtung der Teestube für Ausländer in zwei ehemaligen Schulpavillons am Markdorfer Weiher. Eine sozialpädagogische Einrichtung, in der LehrerInnen der Hauptschule mit einer Sozialpädagogin und den Schulpsychologen zwei bis dreimal wöchentlich Jugendliche mit Freizeitgestaltung beschäftigen und sich mit ihren Problemen befassen.

1982

Beendigung des Modellversuchs am BZM für den allgemeinen Pflichtunterricht, Weiterführung des Ganztagesbereiches als Modellversuch, verbunden mit der Festschreibung der kernfachbezogenen Arbeitsstunden, der Klassenarbeitsgemeinschaften und der Definition von offener Freizeit und Ganztagesbetreuung.

Ausstellungen in Sèvres und Markdorf stellen die Ergebnisse der fünfjährigen pädagogischen Kooperation vor, die Fortsetzung der Zusammenarbeit ab 1984 wird beschlossen.

23.10.1980

Der Erweiterungsbau wird offiziell übergeben.

Verbunden wird dies mit der sogenannten modellgerechten Entflechtung der Unterrichtsbereiche der drei Schularten, einer Neugestaltung des Mediotheks- und Bibliotheksbereichs, sowie der Einführung des rollierenden Systems auf Schulleiterebene (Koordinierender Schulleiter).

Schuljahr 1979/80

Es besuchen insgesamt 2503 Schüler in 85 Klassen das Bildungszentrum Markdorf. Daher wird ein zweiter Erweiterungsbau beschlossen.

Um ein stimmiges Konzept für den Ganztagesbereich zu entwickeln wird das Projekt "Freizeit-AG" eingerichtet.

März 1978

Beginn der pädagogischen Kooperation mit dem Centre d´Etudes Pédagogiques in Sèvres.

Wieder steigende Schüler- und Klassenzahlen können nur dadurch aufgefangen werden, dass der Unterricht mehrerer Klassen in die Sonderschule ausgelagert wird.

1976/77

Ein rasanter Anstieg der Schülerzahlen führt zu einem Anbau von sechs Klassenzimmern, trotzdem bleibt die Raumknappheit so drängend, dass alle vorhandenen Aufenthaltsräume (auch innenliegende) zu Unterrichtsräumen umgewandelt werden.

Ungeachtet dieser schlechten Umstände wird weiter an innovativen pädagogischen Abenteuern gezimmert...
als da waren die gesammelten Projekte...

"Erprobung von Medien und Unterrichtstechnologien an der kooperativen Gesamtschule Markdorf", im einzelnen u.a.

  • "Deutsch für Ausländer"
  • "Deutsch an der Orientierungsstufe"
  • "Einsatz von audio-visuellen Medien im Ganztagesbereich"
  • "Einrichtung eines Französisch-Clubs"
  • "Untersuchungen zur pädagogischen Effizienz von Lernförderprogrammen und Lernspielen"
  • "Werken und Technik an der Orientierungsstufe"
  • "Gründung des Mütterarbeitskreises Freizeit"
  • "Aktuelle Vorgänge und Probleme aus Gemeinde und Landkreis"
  • "Erfahrungen mit der Fernsehkamera im Fach Bildende Kunst"

Im Schuljahr 1973/74

kommen 110 Hauptschüler aus Oberteuringen hinzu, was eine mögliche Erschöpfung der Aufnahmekapazität in den Raum stellt.

Für alle drei Schularten wird die Fünftagewoche / Ganztagesschule eingeführt und ab November ein Mittagessen für die Schüler gereicht. Mögliche Konzepte für die Ganztagesschule werden kontrovers diskutiert.

Zwei weitere pädagogisch-technische Hilfskräfte für den Ganztagesbereich können eingestellt werden.
Intensive pädagogische, methodische, didaktische Arbeit im Rahmen der Orientierungsstufe und Erprobung der multilateralen Versetzungsordnung.

Gegen das Votum der Gesamtkonferenz am BZM, die die Einführung einer schulartunabhängigen Orientierungsstufe befürwortet, wird die Teilnahme am Vorlaufversuch Orientierungsstufe des Landes Baden-Württemberg beschlossen.

Frühjahr 1973

Das curriculare Unterrichtsprojekt "Untersuchungen über die Möglichkeit des Einsatzes audio-visueller Unterrichtsmittel, speziell des Schulfernsehens, im Rahmen des Deutschunterrichts der Förderstufe an einer kooperativen Gesamtschule" läuft im Frühjahr 1973 an.

März 1973

Im Alleingang führt die Hauptschule im März 1973 die Fünftagewoche mit Ganztagesschule ein.

Am 27.10.1972 offizielle Einweihungsfeier

Beginn der Erdarbeiten für das Bildungszentrum. Das finanzielle Abenteuer ist ausgestanden, Kostensumme ca. 33 Millionen DM, das pädagogische beginnt erst richtig nach Bezug des Gebäudes (einschließlich Sporthalle). Pädagogische und bildungspolitische Leitlinien laut dem für die Modellschule Ländliches BZM formulierten Gründungserlass:

Ungleichheiten der Startbedingungen unter der Schülerschaft beheben. Durch spezielle Förder- und Stützkurse ausreichende Möglichkeiten zu schulischer Bewährung entsprechend den geistigen Fähigkeiten, der Eignung und Begabung geben.

Weitreichende Begabungsförderung der Kinder aller Sozialschichten durch Einrichtung einer Ganztagsschule mit einer besonderen sozialpädagogischen Ausrichtung des Unterrichts und der Freizeitaktivitäten.

Einsatz moderner Lehrverfahren (technische Unterrichtsmedien) zur Individualisierung des Lernens und Übens im Rahmen der Förderung der Kinder.

Festschreibung der Orientierungsstufe (Klassen 5 und 6) als besonders wichtiges Aufgaben- und Arbeitsgebiet für die Modellschule Markdorf.

Ein Abenteuer mit offenem Ende im Neubau:
Eine Besucherlawine überrollt den Schauplatz des neuen bildungspolitischen Abenteuers; in einem Vierteljahr werden 120 Besuchergruppen gezählt.

Oktober 1969

Das Architekturbüro Bidlingmaier und Egenhofer, Stuttgart, geht als 1. Preisträger aus dem Architektenwettbewerb für die neue Schule hervor.

Ein Abenteuer potenziert sich:
Pädagogische Ideen fordern ihren Tribut in Form sich überschlagender Kostenschätzungen - 16 Millionen - 21 Millionen - 29,2 Millionen (ohne Grunderwerb und Sporthalle).

Kommentar von Landrat Schiess: "Eine Aufgabe, die notwendig ist, muss erledigt werden."

(Überliefert durch Stadtrat Effinger, Markdorf)

1968 Planungsgruppensitzungen

Im Mittelpunkt der Beratungen steht das Raumprogramm für die neue Schule; aber auch die mögliche "Auslaugung der Hauptschule durch Realschule und Gymnasium" wird angesprochen, ein 10. Hauptschuljahr wird gefordert und soll im Raumprogramm berücksichtigt werden.

Oktober 1968

Heiße Diskussion im Kreistag, der schließlich der Schulträgerschaft für das zum Schulmodell Markdorf aufgewertete Projekt zustimmt.

Oktober 1967

Antrag der Stadt auf Übernahme der Schulträgerschaft für das BZM durch den Landkreis Überlingen.

September 1967

Das "kooperative BZM" nimmt seine Arbeit mit zwei fünften Klassen des Gymnasiums (61 Schüler), zwei fünften Klassen der Realschule (84 Schüler) und 16 Klassen der Hauptschule (522 Schüler) in folgenden Räumlichkeiten auf:
Kreisberufsschule, Neues Schulhaus, Altes Schulhaus, Rathaus, Feuerwehrhaus, Stadthalle, Bischofsschloss.
Kein Abenteuer ohne Folgen:
Für den Schulhausbau werden 14 Millionen DM, als laufende Schulkosten 900 000 DM prognostiziert, eine finanzielle Lawine für den Haushalt der Stadt, daher folgt im

bis Frühjahr 1967

Nicht nachlassende Bemühungen, vielfältige Aktivitäten, Verhandlungen ... und nicht zuletzt laute Forderungen nach der Erschließung "ländlicher Bildungsreserven" führen für Markdorf, die Perle des Linzgaus, zum Erfolg und zu dem Vorschlag des Kultusministeriums, ein ländliches Bildungszentrum mit Gymnasium, Realschule und Hauptschule zu errichten.
Kein Abenteuer ohne Planung:
Eine Planungsgruppe zur Erarbeitung der pädagogischen und räumlichen Konzeption des ländlichen Bildungszentrums Markdorf wird installiert.

Im August 1965, der fast abgelehnte Vorstoß

Das Kultusministerium lehnt den Antrag der Stadt Markdorf auf Einrichtung eines Progymnasiums ab, gesteht aber die Möglichkeit für die Einrichtung einer Realschule zu.

Im Juli 1963, der Anstoß

Der Elternbeirat der Volksschule Markdorf fordert in einem Brief an das Bürgermeisteramt die Einrichtung einer höheren Schule in Markdorf.