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Präventionskurse im Digitalformat am Schulverbund

   |   Schulverbund

Ein Seminar der Polizei zum Themenkreis Suchtprävention hat in der vergangenen Woche erstmals per Videokonferenz an der Realschule des Bildungszentrums stattgefunden, wie aus einer Mitteilung der Schule hervorgeht. Polizeihauptmeister Achim Kruzinski informierte die Schüler der siebten Klassenstufe über die Rechtslage und Folgewirkungen des Drogenkonsums. Eindringlich habe Kruzinski auch über eigene Erfahrungen aus seiner Polizeiarbeit berichtet. So bespielsweise über schwere, durch Drogen- oder Alkoholeinfluss verursachte Unfälle. Kruzinski stellte klar: „Ich gebe den Drogen keinen Millimeter Platz im Straßenverkehr.“ Das verwendete Videokonferenzprogramm BigBlueButton bot laut Mitteilung die Möglichkeit zu Online-Umfragen. Die Schüler sind aufgefordert worden, Fragen zur Rechtslage wie beispielsweise zum Verkauf von Alkohol zu beantworten, und sich so mit dem Thema auseinanderzusetzen. Da die Videokonferenzen klassenweise stattgefunden haben, konnte Kruzinski ausführlich auf jede Schülerfrage eingehen. Neben der Suchtprävention bietet er für siebte Klassen auch eine Medienpräventionsveranstaltung an, in der es um den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien geht. In den achten Klassen stand die Gewaltprävention auf dem Programm. Dies wurde von Kriminalhauptkom-missar Peter Köstlinger ebenfalls per Videokonferenz gestaltet. Dabei stand im Mittelpunkt, wie sich Schüler verhalten können, um möglichst keine Opfer von Gewaltverbrechen zu werden. Köstlinger sagte, dass es gerade auf das Vorbeugen ankomme: „Wo gehe ich hin? Zu welcher Zeit? Bin ich allein?“ Außerdem sei es sehr wichtig, sich nicht ins „Magnetfeld“ des Täters zu bewegen, trotz dessen Provokationen. Falls man angegriffen werde, sei Wegrennen die erste Wahl. Man solle immer „das Wörtchen Sie“ verwenden, um möglichen Zeugen zu zeigen, dass man den Täter nicht kenne und es sich nicht um einen Streit unter Bekannten handle. „Lassen Sie mich in Ruhe“, so etwas zur Abwehr schreien, müsse man erst üben, riet Köstlinger. Er empfahl: „Macht Schreiübungen im Auto mit eu-ren Eltern auf der Fahrt in den Urlaub!“

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